Aktivitäten SPME Germany 2011

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Was lange währt wird gut: mit einem erfolgreichen Start der Vortragsreihe BEMET hat SPME 2011 neue Interessenten gewinnen können und Akzente jenseits des deutschen Mainstreams gesetzt. Auch die Mitgliederzahl hat sich deutlich erhöht. BEMETAbkürzung für Berlin Middle East Talks wird zusammen mit dem Mideast Freedom Forum Berlin organisiert.

 

Nach der Auftaktveranstaltung im Oktober 2010 mit Daniel Pipes und Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der Zeit, konnte BEMET im April 2011 mit Bassam Tibi über den Umbruch im Nahen Osten fortgesetzt werden. Im Mai diskutierten Yaacov Lozowick und Ralf Fücks, Leiter der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung. Im Juni sprach Dr. Jonathan Spyer aus Israel über „Brennpunkt Syrien“ und nach der Sommerpause diskutierten wir im Oktober mit dem türkischen Journalisten Burak Bekdil über das Thema „Wohin steuert die Türkei?“. Im November referierte Dr. Dan Schueftan über Israel in einer Region des Umbruchs. Im Dezember war Professor Richard Landes zu Gast, der im Gespräch mit Thierry Chervel interessante Details über den islamistischen Medienkrieg präsentierte.

 

Zusammen mit dem Internationalen Institut für Bildung, Sozial– und Antisemitismusforschung konnten wir im Juli in den Räumen der Amadeu Antonio Stiftung Dr. Charles Asher Small begrüßen, der über die aktuellen Formen des Antisemitismus und ihre Duldung durch den Westen referierte.

 

Knapp 150 Teilnehmer kamen zu der Diskussionsveranstaltung Iran, Syrien, HisbollahEndspiel für die „Achse des Wiederstands„?  am 15. Februar in den historischen Vortragssaal der Charité in der Dorotheenstraße in der Nähe des Reichstages und des Brandenburger Tors. Die achte BEMET-Veranstaltung stand ganz im Zeichen der aktuellen Ereignisse in Syrien und beschäftigte sich mit möglichen Entwicklungen im Nahen Osten, die ein potenzieller Sturz des Assad Regimes mit sich bringen könnten und welche Einflussmöglichkeiten für westliche Staaten in diesem Konflikt bestehen. Mit Markus Bickel (FAZ) und Jörn Schulz (Jungle World) konnten zwei Journalisten für BEMET gewonnen werden, die bereits seit Jahren über Akteure und Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten schreiben und als ausgewiesene Experten der Region gelten. Die Moderation der Abendveranstaltung leitete Jonathan Weckerle von unserem Kooperationspartner d
em
Mideast Freedom Forum Berlin e.V.  

Gleichzeitig war dies auch die letzte Veranstaltung, die parallel zum Wintersemester stattgefunden hat.  Mit dem Beginn des Sommersemesters im kommenden April wird auch die BEMET-Reihe weitergehen. Weitere Informationen dazu werden demnächst folgen

Neben den Veranstaltungen hat SPME mit einer Reihe von Presseerklärungen beispielsweise gegen die Ausladung israelischer Wissenschaftler protestiert.

 

Unter dem Motto „Gegen islamistische und antisemitische Propaganda auf Berlins StraßenSolidarität mit Israel und der iranischen Freiheitsbewegung!“ hat SPME am 27. August den Protest gegen den jährlich in Berlin stattfindenden Al Quds Tag unterstützt.

 

Die Teilnahme am Israeltag 2011 in Frankfurt am Main war ein großer ErfolgSPME wird auch 2012 wieder dabei sein.

 

Im Anschluss an die letzte Mitgliederversammlung wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit dem Nahostbild in deutschen Schulbüchern befasst. Die bisher nach dem Zufallsprinzip durchgesehenen Bücher zeugen von einer erschreckend einseitigen Berichterstattung. Oftmals werden journalistische Texte im Unterricht herangezogen und nicht kritisch hinterfragt. Die Geschichte beginnt 1948 und wird aus der palästinensischen Perspektive der „Vertreibung“ erzählt, die Israelis nehmen die Rolle der Besetzer ein. Unser Ziel ist es, hier eine größere Menge an Schulbüchern systematisch weiter zu analysieren und mit den Verlagen in Kontakt zu treten. Die Indoktrinierung von Kindern mit einseitigen Geschichtsbildern im Nahostkonflikt trägt sicher nicht dazu bei, zwischen den beiden Staaten ein normales Verhältnis entstehen zu lassen, was unser Ziel sein sollte.

 

SPME hat sich noch viele weitere Ziele gesteckt. Da wir nach wie vor nur ein relativ kleiner Verein sind werden wir sie sicher nicht alle erreichen können. Eine unserer Ideen ist es, Wissenschaftler an verschiedenen deutschen Hochschulen als Ansprechpartner zu gewinnen. Und natürlich würden wir uns auch über neue Mitglieder freuen – nur gemeinsam sind wir stark im Kampf gegen Antisemitismus und Antizionismus.

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