Zur Verleihung des Adorno-Preises an Judith Butler – Zwei Beiträge von Matthias Küntzel

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Butler rennt

Von Matthias Küntzel

„Lola rennt“, heißt der Spielfilm von Tom Tykwer mit Franka Potente in der Hauptrolle. Der Film zeigt dreimal dieselbe Zeitspanne von zwanzig Minuten, in denen Lola rennt, jedes Mal mit kleinen Detailunterschieden, die die Handlung zu einem jeweils anderen Ausgang führen.

An diesen Film musste ich denken, als ich Judith Butlers dritten Rechtfertigungsversuch, diesmal in der Taz, sah. Dreimal mussten wir erleben, wie die Moralphilosophin vor dem eigenen Spiegelbild wegzurennen sucht: Am 30. August 2012 in der ZEIT, am 1. September in der Frankfurter Rundschau und am 11. September, dem Tag, an dem ihr der Adorno-Preis überreicht wurde, in der Taz.

Ihr Spiegelbild – das ist die Videoaufzeichnung eines Teach-Ins an der Universität Berkeley, in der Judith Butler zwei Fragen aus dem Publikum erwiderte und zu Hamas und Hisbollah Stellung nahm. Ich habe den Ausschnitt dieser Aufzeichnung, um deren Interpretation ihre drei Artikel kreisen, transkribiert und übersetzt.

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Judith Butler und der neue antijüdische Diskurs

Redebeitrag anlässlich der Kundgebung gegen die Verleihung des Adorno-Preises an Judith Butler vor der Paulskirche in Frankfurt/M. am 11. September 2012 · Von Matthias Küntzel

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